Warnzeichen im PM: Keine PM-Methoden gewünscht

Projektmanagement / 05.09.20100 Kommentare

Ein interessanter Aspekt bei mittelgroßen Projekten ist, wenn eine maßgebliche Partei die Anwendung der normalerweise üblichen (Firmenstandard) PM-Methoden abzulehnen. Bei geschätzten Kosten, die durchaus bemerkenswert sind, könnte das vielleicht auf eine der folgenden Möglichkeiten hindeuten:

  • Es soll vermieden werden, dass zu viel Kontrolle (Erfolg, Finanzen etc.) ermöglicht wird
  • Es wird davon ausgegangen, dass das “Projekt” nicht erfolgreich wird
  • Das “Projekt” ist nur Vorwand für andere Aktionen
  • Das Management verkennt die Komplexität des Projekts (Meistens sind teure IT-Projekt auch komplexe IT-Projekte…)

Ohne die üblichen Absicherungen (Scope, Budget, Sponsor, Risikobetrachtung etc.) sollte eine Projektleiter ein solches “Projekt” nicht übernehmen. Ein erfolgreiches Ende im ersten Versuch ist eher unwahrscheinlich. Nur – was ist, wenn er keine Wahl hat? Wie lässt sich das Management überzeugen?

Aphorismen / Sprüche: Assumption
Warnzeichen im PM: Externe Projektleiter bei wichtigen Projekten
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