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Die Bahn feiert – 20. Jahrestag der Deutschen Einheit

Alltag / 30.09.20100 Kommentare

Die Bahn wird am 2. und 3. Oktober wieder Tickets für recht kleines Geld (20 € für eine beliebige Strecke innerhalb Deutschlands) unter die Leute bringen. Ob das wieder, wie hier schon mal beschrieben, die Bahn-Server und die Kunden zum qualmen bringen wird? Ich bin gespannt.

Allerdings ist das Angebot auch nicht wirklich flexibel: Es gibt Bindung an den Zug, die bereits bei der Bestellung angebenen werden muss. Vielleicht ist das der Schutz gegen Überlastung der Server…

Die Tickets sind übrigens vom 3. bis 23. Oktober 2010 zu benutzen.

Nachtrag 2010103: Ticket muss mindestens einen Tag vorher geordert werden (also ein Ticket für den 3. hätte am 2. geordert werden müssen). Also ist nichts mit Heute Abend fuer wenig Geld von HH nach Stgt. fahren… Aber dafür kann ich weiterhin mein Negativbeispiel für fast alle Lagen des Lebens (die  “DB”) pflegen bzw. erweitern.

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Daisy und die böse Bahn

Alltag / 11.01.20102 Kommentare

Da ich recht häufig mit der Bahn zwischen Hamburg und Stuttgart pendle, ist mein Schatz an Erfahrungen reich gefüllt. Eine Verspätung von weniger als 15 Minuten wird von mir schon nicht mehr als Verspätung wahrgenommen. Der Service ist schlecht (wie schon hier erwähnt), die Wagen oft in erschreckendem Zustand (insbesondere die Toiletten). Aber es ist trotzdem entspannter als Auto fahren (Versuchen Sie mal, am Freitag Abend an Würzburg vorbei zu kommen….) und bei kurzfristiger Planung günstiger als ein Flug. Außerdem kann man entspannt etwas arbeiten und vielleicht einen Film anschauen (der (heimliche?) Grund, warum es so viele Laptops / Netbooks gibt). Kommt aber der Winter wird es wild. Am Sonntag in Frankfurt hatten ALLE Züge Verspätung.

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Bahn-Spezial “Mauerfall”

Alltag / 09.11.20091 Kommentare

Die Bahn ist ausgelastet

Mauerfall-Spezial: Planung wie zu besten Ost-Zeiten.

Es ist so wie erwartet: Die Bahn-Web-Infrastruktur kann mit dem Andrang nicht umgehen. Anlass ist ein Mauerfall-Spezial, beim dem von Montag, den 09.11.2009 18:57 bis Dienstag, den 10.11.2009 03:00 Tickets über eine beliebige Strecke (aber eine bestimmte Strecke zu einer bestimmten Zeit) für 20 € erstanden werden können.

Es stellt sich mir die Frage, wie schlecht so was umgesetzt werden kann. Die Aktion ist seit Wochen angekündigt und das der Ansturm gewaltig sein würde ist auch klar. Also: Wo ist die Überraschung? Warum wurden nicht zusätzlich Server/Loadbalancer etc. eingesetzt? Oder keine alternative Webadressen geschaltet, um den Ansturm getrennt bearbeiten zu können?

Wahrscheinlich wurde all das vorgeschlagen (und noch mehr) und die Verantwortlichen waren nicht bereit, dafür Geld zu investieren (siehe auch “Deutschland bei Bahn-Investitionen abgeschlagen”). Macht die DB also prinzipiell nicht gerne und setzt lieber auf die Monopol-Stellung in Deutschland. Und auf steigende Erdöl-Preise. Lieben kann man dieses Verhalten nicht.

Prädikat: Böses Lockangebot.

Nachtrag 23:59: Jetzt ist eine statische Status-Page geschaltet, allerdings erst nach Auswahl der Fahrt (Datum, Zeit und Ticket). Mal ehrlich, warum danach? Warum nicht gleich sagen, das die Server zusammengebrochen sind, anstatt zu behaupten, sie wären “vorübergehend ausgelastet”? Ich vermute, dass der Fix noch die ein oder andere Stunde dauert. Was dann mit dem veranschlagten Ticket-Kontingent wohl passiert (wie geschrieben, die Aktion soll nur bis 03:00 laufen)?

Nachtrag 00:30: Auf Twitter-Trends kommts auch nicht gut an. Aber anscheinend haben es Hartnäckige doch geschafft und konnten buchen, den die vor 30 Minuten noch vorhanden Tickets sind jetzt weg. Also, liebe Bahn, wieder bewiesen, dass Pünktlichkeit und Service nicht Eure Stärke ist. Und ich geh ins Bett und fühle mich ein bisschen bestätigt, da ich genau die Situation gegen 14:00 Uhr im Büro angekündigt habe.

Nachtrag 00:38: Vor dem runter fahren des Rechners nochmals probiert. Und jetzt halte ich zwei Tickets in der Hand… Ich bin ein bisschen beeindruckt. Da haben ein paar Leute sehr gute Arbeit bei der Problembewältigung geleistet. Im großen und ganzen ist es trotzdem nicht gut gelaufen. Bin gespannt, ob es Hintergrundinformationen geben wird.

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Blinkenlights

Alltag / 15.04.20092 Kommentare

Ein richtig guter Anfang für ein Blog ist erstmal ein negativ angehauchter Artikel. Und weil das sicher so ist, nehme ich ein Thema, dass mich schon seit Monaten ziemlich nervt. Und es geht nicht um diese Blinkenlights, sondern um die die Benutzung der Signallichter an Fahrzeugen, die am öffentlichen Verkehr teilnehmen.

Es ist ein einfache Sache: die Blinker werden gesetzt bei abbiegen, beim einparken, beim Wechsel der Fahrspur etc. – generell dann, wenn der nachfolgende Verkehr nicht ganz sicher sein kann, was der Führer des Fahrzeuges vor hat. Es ist von entscheidendem Nachteil – für den Fahrer des Fahrzeugs und auch für den nachfolgenden Verkehr – die Blinker nicht zu setzen. Einige Beispiele gefällig?

  1. Fahrzeug schleicht in der Stadt auf der äußeren Spur der Straße lang, bremst dann abrupt ab und legt den Rückwärtsgang ein…
  2. Fahrzeug steht an der Ausfahrt einer Tankstelle (oder eingehenden Seitenstraße) und man hat keine Ahnung, in welche Richtung das Auto fahren will…
  3. Auf der Autobahn wird die Spur gewechselt – vielleicht auch noch recht knapp vor dem nachfolgenden Fahrzeug und wahrnehmbaren Grund…
  4. Einfädeln von zwei Spuren auf eine – hier ist zwar klar, was der sich einfädelnde Fahrer möchte – aber wäre ist nicht einfach höflich, durch blinken anzudeuten, dass die Spur gewechselt werden soll?
  5. An einer Kreuzung, an der Vorfahrt zu gewähren ist: Ein Fahrzeug kommt angebraust, bremst kurz vorher ab und biegt in die Straße ein, aus der man gerade herausfahren wollte (natürlich ohne den Blinker gesetzt zu haben)…

Dabei ist der nachfolgende Fahrer oftmals überrascht – und wird vielleicht auch so reagieren. Und das kann dann den Vorausfahrenden durchaus auch betreffen.

Sogar eine Parallele zum Projektmanagement gibt es: Vorwarnung oder frühzeitige Ankündigungen auf kommende Situationen sorgt dafür, dass die Beteiligten sich vorbereiten können. Das sorgt für einen entspannteren Umgang miteinander innerhalb des Projekts und mehr Vertrauen.

Um die nachfolgenden Fahrzeugführer und auch sich selbst zu schonen: Bitte wieder die Blinker benutzen! Vielen Dank im Voraus dafür, dass die Welt wieder ein bisschen besser wird.

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