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iPad = iTäuschung*

Technik / 27.01.20100 Kommentare

Evolution statt Revolution. Aber dafür geht die Geschichte in die Lehrbücher für Marketing ein. Und wird sicher ein riesiger Erfolg.


* Aber der Preis ist gut.

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Fundstück: Apple App Store Economy

Alltag / 13.01.20100 Kommentare

App Store Economy

App Store Economy

Hier auf Gigaom gefunden. Gibt (allerdings mit Vorsicht zu genießen) eine Vorstellung davon, was Apple mit den App Store verdienen könnte. Aber dank einiger fragwürdiger Rechnungen und einem Schreibfehler (als ob ich mir das erlauben könnte…) nicht ganz perfekt.

Abgesehen davon eine gute Idee für die interessante Darstellung von knochentrockenen Zahlen.

Update (2010/01/18): Inzwischen gibt es ein Update und eine Erklärung für den Weg, wie die Zahlen berechnet worden sind.

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Technik zum weglaufen: SE Xperia #2

Technik / 08.01.20100 Kommentare

Wie schon erwähnt (hier), befindet sich ein Sony-Ericsson Xperia in meinem Besitz. Und nachdem ich es nun endlich so konfiguriert hatte, dass alles zu meinem Wünschen benutz- und bedienbar ist, tritt der nächste Makel auf. Das Xperia ist ein Slider, es hat also ein Tastatur, die sich auf schieben lässt. Dieser Mechanismus erschien mir recht stabil – ist es aber nicht. Er fängt an zu wackeln. Nach gerade Mal  5 Monaten normaler Benutzung. Es gibt zwar auf youtube Videos, die erklären, wie das Xperia auseinander genommen werden kann (bzw. wieder zusammen gesetzt werden kann… sicher ist sicher), aber langsam rechnet sich einfach der Aufwand nicht mehr. Außerdem scheint es mir so, dass der Mechanismus seine Spannkraft von Federstahl-Elementen erhält, die sich ohnehin nicht einfach wieder zurecht biegen lassen.

Den kleinen (neuen) Riss am Gehäuse muss ich wahrscheinlich nicht extra erwähnen…

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Technik zum weglaufen: SE Xperia #1

Technik / 10.09.20091 Kommentare

Nachdem mein im Jahr 2004 gekaufter HTC Magician viele Jahre treue Dienste geleistet hat sollte es doch mal was Neues geben. Nach langer Suche erschien das SonyEricsson Xperia ein geeigneter Kandidat zu sein. Dabei war hauptsächlich die Tastatur und das eingebaute GPS-Modul ausschlaggebend. Ein paar technische Details:

  • 3″ Display mit 800*480 Pixel
  • Slide-Tastatur
  • UMTS (HSDPA)
  • erträgliche Kamera
  • Mini-USB (Standard, nicht proprietär)
  • 1500 mA Akku (verspricht auf dem Papier lange Laufzeit)
  • 400 MB Speicher
  • microSD Karten

Insgesamt nicht schlecht und absolut ausreichend für meine Ansprüche. Eine Suche ergab einen Preis von ca. 400 Euro, Tendenz langsam fallend. Auf eBay kostete das Gerät gebraucht dann 260 Euro (nach schlechten Erfahrungen auf der Plattform habe ich das Gerät selbst abgeholt). Der Zustand war OK und entsprach der Argumentation, dass der Besitzer mit dem Gerät nicht viel anfangen konnte. Auf den ersten Blick gab es keine Beschädigungen. Also ab nach Hause und die nächsten Stunden mit der Installation von Software und dem Abgleich von Daten verbracht. Die berühmten “Panels” sind schnarchend langsam, die Standard-Oberfläche (Windows 6.1) furchtbar langweilig und mit dem Finger alleine nicht zu bedienen. Also GUI drauf. SPB Mobile Shell wurde es. Auf der Suche nach Alternativen zu Windows Mobile 6.1 stieß ich auf das Forum XDA-Developers. Und dort wurden dann alle Wünsche bedient…

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Schnell ist was anderes…

Technik / 13.04.20092 Kommentare

Hersteller von Consumer-Elektronik sind Trendsetter allererster Güte – nur innovativ sind sie selten. Zwei Marktsegmente, auf denen diese Betrachtung besonders leicht zu machen ist, sind mobile Telefone und ultra kompakte Notebooks (auch im allgemeinen Sprachgebrauch “Netbooks” genannt, dieser Begriff ist allerdings geschütztes Markenzeichen der Firma Psion – zumindest war das im Februar noch so). Und während bei den Handys die letzte spektakuläre Neuerung das iPhone war und seitdem nur der Palm Pre den Anschein erweckt, die Situation möglicherweise zu ändern, ist es im Bereich der Netbooks anscheinend so, also ob die nächste Welle der Innovationen ansteht.

Seit (zumindest gefühlten) 1 1/2 Jahren sieht die Beschreibung eines beliebigen Netbooks ungefähr so aus:

  • Intel Atom-Prozessor mit 1,6 GHz
  • 1 -2 GByte Arbeitsspeicher
  • 10 Zoll Display mkit 1024 * 600 Auflösung
  • Webcam mit <= 1,3 Megapixel
  • WLAN
  • ein Kartenleser
  • Festplatte mit 160 GByte oder 8GB SSD
  • Laufzeit zwischen 3 und 6 Stunden
  • Preis zwischen 300 und 400 Euro
  • Größe 27  mal 19 mal 3 Zentimetern (plus/minus wenige Prozent)

und als kleines Schmankerl wenigstens die Unterscheidung, ob UMTS (bzw. HSDPA) eingebaut ist oder nicht. Jetzt eine beliebige Gehäusefarbe (oder sogar eine Bespannung aus Leder, wie originell!) und einen beliebiges Hersteller-Label drauf. Fertig ist das Netbook 2008/2009. Bestätigt wird das z.B. durch einen Blick auf die Bestseller-Liste von Amazon.

Einzig wirkliches mögliches  Unterscheidungskriterium ist die Güte der Tastatur und des Bildschirms und der Preis. Das ist LANGWEILIG!!!! Und dann wundert sich ein Hersteller darüber, das er nicht genug von Kuchen abkriegt.

Und ja, es ist mir bekannt, dass Microsoft für den Einsatz von günstigen XP-Lizenzen einige Schranken gesetzt hat. Aber ist es nicht so, dass diese für Linux nicht zählen? Und Distributionen wie Ubuntu, Fedora und Co. inzwischen anwenderfreundlich und für die typischen Einsatzzwecke von Netbooks (surfen, verwalten, texten, rechnen, Videos schauen) mehr als ausreichen? Einzig die mickrige Bildschirmauflösung verhindert komfortables Abreiten mit vielen Daten.

Durch den Einsatz von ARM-Prozessoren könnte sich etwas ändern. Hoffnung machen solchen Berichte (schon älter, richtig). Auf alle Fälle wird es Zeit. Ich gebe mal ein paar Tipps:

  • Bildschirm: hohe Auflösung (1280*768), non-glare.
  • Prozessor: relativ egal, solange mindest genauso schnell wie der Intel N270
  • Betriebssystem: Egal, Hauptsache funktionierendes automatisches update.
  • GUI: Angepasst an einfache Aufgaben (siehe: IPhone)
  • Wie wäre es mit abnehmbarer Tastatur? Und Touchscreen?
  • HSDPA standardmäßig eingebaut
  • Gehäuse: Metall statt Plastik
  • Laufzeit: 4 Stunden+
  • Preis 300-400 Euro

All das gibt es einzeln schon zu kaufen, aber kein Paket. Also, liebe Hersteller, auf zur nächsten Runde, es wird Zeit! P.S.: Wann  kommt endlich ein faltbares Display? Dann könnte die nächste Runde der Miniaturisierung eingeläutet werden.

Allerdings kann der Eindruck von mangelnder Innovationsfähigkeit von Anbietern durch die Hersteller & Händler in Deutschland verstärkt werden – viele Produkte aus Asien werden in Deutschland (und Europa im allgemeinen) nich angeboten, etliche dort bekannte Marken sind bei uns vollkommen unbekannt. Dazu gehören gerade mobile Telefone und Computer. Mit offenem Blick durch die  Blog-Landschaft surfend findet sich allerdings die ein oder andere Informationsquelle mit interessanten IT-Produkten.Für risikofreudige Einkäufer eröffnete sich dann auf EBay eine neue Welt. Würde mich interessieren, wie es bei den dort gekauften Produkten dann real bei der Garantieabwicklung aussieht. Hat jemand Erfahrung?

P.S.: Wie kann ich eigentlich bei anderen (Firmen) von langsam reden, wenn ich hier schon seit Wochen daran bin, mit CMS und Blog-Systemen zu spielen, obwohl mein eigenes noch nicht läuft?

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