Beiträge mit dem Schlagwort Projektmanagement
Projektmanagement »
Zeitliche Aufteilung betrachten: Personen, die nicht mehr benötigt werden, sollten von der Besprechung entlassen werden. Die Vorbereitung einer Besprechung sollte dementsprechend berücksichtigen, dass die Anliegen dieser Personen zeitlich am Anfang behandelt werden.
Alltag »
Im Normalfall soll ein Auftritt durch die Argumente und die sachlich-logische Darstellung überzeugen. Grundvoraussetzung dafür ist aber eine positive Einstellung zu der Person des Präsentierenden – nicht umsonst heißt es “Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck”. Aus diesem Grund ist sein Aussehen, insbesondere seine Kleidung von Wichtigkeit, da er allein durch seinen Stil schon die Stimmung beeinflussen kann. Korrekte Kleidung sowie ein gepflegtes Äußeres sollten selbstverständlich sein. Natürlich muss die Bekleidung auf den Anlass abgestimmt sein.
Ein Anzug schadet sicher nicht, dieser muss allerdings von entsprechender Qualität sein und schlicht passen – zu lange Ärmel, zu breite oder zu schmale Schultern und kombiniert mit dreckigen oder abgelaufenen Schuhen führen zu einem gegenteiligen Eindruck. Eine Krawatte ist in konservativen Branchen Pflicht (Banken, Versicherungen etc.). Die einfachste Art, sich mit dem Tragen eines Anzugs abzufinden (sollte die Abneigung dagegen groß sein…) ist vielleicht der Gedanke, dass der Anzug eine symbolische Verneigung vor dem Kunden darstellt – man erweist Ihm Respekt. Und er bei zweiten Treffen vielleicht nicht mehr notwendig ist.
Als Grundregel kann gelten, dass der Redner nicht ins Extrem verfällt. Weder besondere modische Gags noch übertrieben konservative Anzüge sollten benutzt werden. Die Kleidung sollte so gewählt werden, dass sie nicht auffällt (und wenn, dann höchsten durch die gelungene dezente Kombination der Kleidungsstücke) und damit die Aufmerksamkeit vom Redner wendet. Damit sind auch Kugelschreiber und Taschentücher gemeint, die aus den Taschen hervorstehen.
Relativierend lassen sich Beispiele finden, die dem erwähnten dezenten Auftreten entgegen gehalten werden können. Eine Kunde, der sich im kreativen Bereich beraten lassen will, könnte erstaunt oder gar enttäuscht sein, dass der Präsentator im konservativen grauen Anzug aufläuft. Und Steve Jobs, der nicht in schwarzen Rollkragenpullover und Jeans eine Präsentation hält, dürfte auch zu heftigen Spekulationen führen. Für Fortgeschrittene heißt das: Wenn Du das A und O der Kleidung verinnerlicht hast kannst Du anfangen, Deinen eigenen Stil zu kreieren.
Und weil das ein umfassendes Thema ist und ich in meinem PM-Alltag doch sehr oft auf negative Beispiele treffe, werde ich aus dem Thema “Kleidung für den Businesseinsatz” eine Serie machen.
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Guido Hartmann stellt seine MindMaps, die Er anscheinend zur Vorbereitung der Prüfung angelegt hat, hier kostenlos zu Verfügung:
http://www.xmind.net/share/guido_hartmann/
Danke für die Mühe!
Projektmanagement »
Es gibt verschiedene Gründe, warum bei einem wichtigen Projekt ein externer Projektleiter die Steuerung eines Projekts übernehmen soll:
- Es gibt keinen internen Mitarbeiter,
- der die notwendigen Kenntnisse
- und/oder Erfahrungen hat, um dieses Projekt zu leiten
- Die internen Kapazitäten reichen nicht aus
- Das Management möchte bei einem kritischen Projekt Mitarbeiter schützen
Aber es gibt einen für den PL wichtigen Grund, die Gründe zu erkennen oder zu erahnen:
- Der externe PL kann bei Haftungsfragen angreifbar sein
- Bei Misserfolg ist es leicht möglich, den externe PL zu “entfernen”
- Bei Erfolg kann vermieden werden, Ansprüche erfüllen zu müssen (Gehaltserhöhung, Karriere)
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Ein interessanter Aspekt bei mittelgroßen Projekten ist, wenn eine maßgebliche Partei die Anwendung der normalerweise üblichen (Firmenstandard) PM-Methoden abzulehnen. Bei geschätzten Kosten, die durchaus bemerkenswert ist, könnte das vielleicht auf eine der folgenden Möglichkeiten hindeuten:
- Es soll vermieden werden, dass zu viel Kontrolle (Erfolg, Finanzen etc.) ermöglicht wird
- Es wird davon ausgegangen, dass das “Projekt” nicht erfolgreich wird
- Das “Projekt” ist nur Vorwand für andere Aktionen
- Das Management verkennt die Komplexität des Projekts (Meistens sind teure IT-Projekt auch komplexe IT-Projekte…)
Ohne die üblichen Absicherungen (Scope, Budget, Sponsor etc.) sollte eine Projektleiter ein solches “Projekt” nicht übernehmen. Ein erfolgreiches Ende im ersten Versuch ist eher unwahrscheinlich. Nur – was ist, wenn er keine Wahl hat? Wie lässt sich das Management überzeugen?
