Es ist so wie erwartet: Die Bahn-Web-Infrastruktur kann mit dem Andrang nicht umgehen. Anlass ist ein Mauerfall-Spezial, beim dem von Montag, den 09.11.2009 18:57 bis Dienstag, den 10.11.2009 03:00 Tickets über eine beliebige Strecke (aber eine bestimmte Strecke zu einer bestimmten Zeit) für 20 € erstanden werden können.
Es stellt sich mir die Frage, wie schlecht so was umgesetzt werden kann. Die Aktion ist seit Wochen angekündigt und das der Ansturm gewaltig sein würde ist auch klar. Also: Wo ist die Überraschung? Warum wurden nicht zusätzlich Server/Loadbalancer etc. eingesetzt? Oder keine alternative Webadressen geschaltet, um den Ansturm getrennt bearbeiten zu können?
Wahrscheinlich wurde all das vorgeschlagen (und noch mehr) und die Verantwortlichen waren nicht bereit, dafür Geld zu investieren (siehe auch “Deutschland bei Bahn-Investitionen abgeschlagen”). Macht die DB also prinzipiell nicht gerne und setzt lieber auf die Monopol-Stellung in Deutschland. Und auf steigende Erdöl-Preise. Lieben kann man dieses Verhalten nicht.
Prädikat: Böses Lockangebot.
Nachtrag 23:59: Jetzt ist eine statische Status-Page geschaltet, allerdings erst nach Auswahl der Fahrt (Datum, Zeit und Ticket). Mal ehrlich, warum danach? Warum nicht gleich sagen, das die Server zusammengebrochen sind, anstatt zu behaupten, sie wären “vorübergehend ausgelastet”? Ich vermute, dass der Fix noch die ein oder andere Stunde dauert. Was dann mit dem veranschlagten Ticket-Kontingent wohl passiert (wie geschrieben, die Aktion soll nur bis 03:00 laufen)?
Nachtrag 00:30: Auf Twitter-Trends kommts auch nicht gut an. Aber anscheinend haben es Hartnäckige doch geschafft und konnten buchen, den die vor 30 Minuten noch vorhanden Tickets sind jetzt weg. Also, liebe Bahn, wieder bewiesen, dass Pünktlichkeit und Service nicht Eure Stärke ist. Und ich geh ins Bett und fühle mich ein bisschen bestätigt, da ich genau die Situation gegen 14:00 Uhr im Büro angekündigt habe.
Nachtrag 00:38: Vor dem runter fahren des Rechners nochmals probiert. Und jetzt halte ich zwei Tickets in der Hand… Ich bin ein bisschen beeindruckt. Da haben ein paar Leute sehr gute Arbeit bei der Problembewältigung geleistet. Im großen und ganzen ist es trotzdem nicht gut gelaufen. Bin gespannt, ob es Hintergrundinformationen geben wird.
Zwei Dinge, die ich in diesem Blog in Angriff nehmen wollte, ich mir aber sparen kann, da es auf anderen Websites schon wirklich gute Sammlungen bzw. Glossars gibt, sind:
Beides habe ich im Internet gefunden (wäre auch noch schöner, wenn es nicht alles im Internet geben würde). Und das möchte ich dem gewogenen Leser nicht vorenthalten:
Den Erstellern und Mitwirkenden möchte ich hiermit Danken, den sowohl die Erstellung der Methoden-Sammlung als auch des Glossars hat sicher einiges an Zeit gekostet.
Nach einer halbstündigen, internationalen Telefonkonferenz mit Kollegen aus Indien:
“Can you please repeat all after ‘Hello’?”
Seit Juni 2009 gibt es die neue Version von Prince2. Und wie jedes Mal bei der Einführung einer neuen Version gibt es einige Erweiterungen. Da ich in den nächsten Wochen die interne Projektabwicklung eines IT-Mittelständisch systematisieren soll und Prince2 seit Anfang des Jahres zu meinen präferierten PM-Methodiken gehört, werde ich also nach der neuen Version vorgehen. Mal schauen, ob sich das Lernen für die Erlangung des Practitioner-Zertifikat auch für die neue Version als hilfreich erweist.
Leider habe ich die neuen Bücher (“Directing Sucessful Projects with PRINCE2″, ISBN-10: 0113310609 und “Managing Successful Projects with PRINCE2″, ISBN-10: 0113310595) noch nicht auf Deutsch bekommen. Also die erwähnten englischen Bücher bestellt, Montag sollten Sie im Büro ankommen – und selbst wenn, gelesen werden wollen Sie auch (P.S.: Sie sind angekommen, siehe Foto!). Aber auf verschiedenen Seiten im Netz gibt es Aufstellungen zu den maßgeblichen Änderungen. Diese stellen sich so dar:
| Prince2 2005 | Prince2 2009 |
Prinzipien
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7 Prinzipien
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8 Komponenten
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7 Themen (ersetzen Komponenten)
Techniken wurden ebenfalls in Themen integriert. Konfigurations-Management wurde in Änderungen integriert |
8 Prozesse
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7 Prozesse
Der Planungsprozess wurde in das Thema “Pläne” übernommen |
3 Techniken
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Techniken
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Risiken
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Risiken
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Zusätzliche Kapitel
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Erfreulich klingt die starke Ausrichtung auf praktische Durchführung und die Reduzierung von Anweisungen zugunsten von Empfehlungen und konkreten Anleitungen.
P.S.: Warum ist das Erstellen von Tabellen in WP mit tinyMCE so ein unglaublicher Mist? Ich kann doch nicht der einzige sein, der Tabellen erstellen muss…
Einige Spiele mit Bezug auf Typographie. Es dauert auch wieder nicht lange – selbst wenn beide Spiele ausprobiert werden. Also: Los gehts!
Cheese or Font zeigt ein Namen an und der Spieler kann wählen,ob es sich um eine Käsesorte handelt oder den Namen eines Fonts. Dabei werden keine Punkte gesammelt, es wird aber angegeben, ob die Wahl richtig war und wie viele der anderen Spieler ebenfalls die Antwort gewählt haben.
Helvetica vs. Arial ist etwas strenger auf Fonts ausgerichtet – und dann auch noch auf genau Zwei. Es geht schlicht darum, unter den dargestellten Logos das mithilfe des Zeichensatzes Helvetica erstellte zu erkennen. Aber ganz so einfach wie es klingt ist das nicht.
Und bei The rather difficult font game geht es darum, den gezeigten Zeichensatz zu identifizieren – was per Multiple-Choice abgefragt wird. Und das ist wirklich nicht ganz ohne. Allerdings wiederholen sich die Auswahlmöglichkeiten bei den Antworten, mit einem halbwegs guten Gedächtnis sollte das Ergebnis nicht allzu verheerend werden. Der Lerneffekt ist ebenfalls gegeben.
Deep Font Challenge sorgt für Action, in dem es ein Shoot-Out inszeniert und dafür nur einen begrenzten Zeitraum erlaubt.
Sarah Newton’s Fontastic Quiz stellt Fragen zu Situation/Anwendungsgebieten. Und zwar genau 10 Stück. Die Antwort ist immer der Name eines Zeichensatzes.
Font Types I+II stellt, ähnlich wie the rather difficult font game, einen Zeichensatz dar, der per Multiple-Choice identifiziert werden muss. Allerdings funktioniert das ganze flotter als bei t.r.d.f.g. und macht damit mehr Spaß.
Hier noch einige Bilder zu den Zeichensatz-Spielen:
Während der Vorbereitung auf Prüfungen geht es darum, viel Wissen möglichst schnell zu verinnerlichen (also zumindest wieder abrufbar im Gedächtnis zu behalten). Selbiges gilt für Vokabeln lernen etc. Sebastian Leitner hat in seinem Buch eine Methode vorgestellt. Dementsprechend wird diese Methode oftmals Leitner-Box oder auch Lernkartei genannt. Sicher ist vielen die Systematik bekannt – ansonsten beschreibt der verlinkte Wikipedia-Artikel die Funktionsweise recht anschaulich. » Weiterlesen: OpenCards – Lernkarten in OpenOffice