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Kommentare – gibt es eine typische Leser/Kommentar-Ratio?

17 November 2010 23 Betrachtungen 2 Kommentare von: Bernd Schmidt

Nachdem ich zwar eher selten Artikel schreibe, aber doch ein oder zwei interessante Artikel und Files online gestellt habe und ein “bisschen” mehr als ein Jahr mit “schmidtlösung” online bin, stelle ich mir die Frage:

Gibt es eine kritische Menge an Lesern, die für einen anständigen Strom an Kommentaren notwendig ist? Was ist das Leser/Kommentar-Verhältnis bei kleinen Blogs? Gibt es dazu irgendwo öffentliche Statistiken?

Frei nach dem Motto “If you can’t measure it, you can’t manage it” (wahrscheinlich Robert S. Kaplan  / David Norton). Allerdings gibt es noch wenig zu managen hier…


2 Kommentare

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  1. Mit Statistiken und empirischen Belegen kann ich leider nicht aufwarten, dafür aber mit ein paar Hypothesen und Anregungen:

    Eine Leser/Kommentar-Ratio ist der falsche Ansatz, wenn man die 90-9-1-Regel des Web 2.0 berücksichtigt (siehe hierzu http://www.bernhardschloss.de/blog/?p=643).
    Die Zahl der Kommentare dürfte demnach weniger von der Zahl der Leser als vom Grad der Vernetzung eines Blogs abhängen, denn kommentieren tun vor allem andere aktive Web 2.0 Teilnehmer (also zumeist andere Blogger).

    Vernetzung lässt sich sehr wohl messen:
    eingehende Links, ausgehende Links, Kommentare im eigenen Blog, eigene Kommentare in anderen Blogs/Foren/…

    Vor diesem Hintergrund ist auch die von Christian Henner Fehr beschriebene 1:3–Regel interessant: http://kulturmanagement.wordpress.com/2010/10/11/social-media-die-13-regel/

    Bloggem allein reicht nicht! Nur wer sich (auch in anderen Web 2.0 Medien) engagiert kann Kommentare ernten…

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