Beiträge des Monats November 2009
Technik »
Ein Tool, dass ich nicht mehr missen will und ich schon seit einer gefühlten Ewigkeit benutze, ist jFileSync. Obwohl die letzte neue Version Juli 2007 erschienen ist, habe ich bisher nichts besseres und zuverlässigeres gefunden. Aufwendiger, schöner, mit mehr Schnick Schnack – ja, das gibt es.
Die Bedienung ist einfach: Ein Profil anlegen (benennen), die Verzeichnisse auswählen (Ich mache es mir normalerweise einfach und kopiere beim erste Mal die Verzeichnisse manuell), wenn es notwendig sein sollte die auszuschließenden Dateien mit regulären Ausdrücken bestimmen. Konflikte werden angezeigt und können manuell entschieden werden. Es gibt Tools, z.B. um den Zeitstempel anzupassen (z.B. bei Sommer-/Winterzeitumstellung).
Falls man will, kann die Synchronisation auch über einen Server erfolgen. Ich habe das noch nicht ausprobiert.
Vorteile:
- Sehr zuverlässig
- läuft vom USB-Stick
- Java und damit von Plattformen unabhängig
- Filtern der Dateien über reguläre Ausdrücke
- Unbegrenzt Profile anlegbar
- Synchronisation über mehrere Rechner (nur mit 3 ausprobiert)
- GUI und Commandline – also ist es möglich, jFileSync auch in Skripts zu benutzen
Ein paar ähnliche Produkte (Versuch macht kluch…):
- SyncToy von Microsoft (Der Link sieht seltsam aus, wenn er nicht funktioniert: Einfach nach “SyncToy 2.0″ suchen)
- FreeFileSync (das sieht nicht schlecht aus und wird demnächst probiert – ich stehe vielleicht doch auf aufwendige GUIs)
- DirSync Pro
- jFileSync Home
- jFileSync Wizard
- jFileSync Auswahl
- jFileSync Assistent
- jFileSync Vergleich
- jFileSync Synchronisation
Alltag »
Es ist so wie erwartet: Die Bahn-Web-Infrastruktur kann mit dem Andrang nicht umgehen. Anlass ist ein Mauerfall-Spezial, beim dem von Montag, den 09.11.2009 18:57 bis Dienstag, den 10.11.2009 03:00 Tickets über eine beliebige Strecke (aber eine bestimmte Strecke zu einer bestimmten Zeit) für 20 € erstanden werden können.
Es stellt sich mir die Frage, wie schlecht so was umgesetzt werden kann. Die Aktion ist seit Wochen angekündigt und das der Ansturm gewaltig sein würde ist auch klar. Also: Wo ist die Überraschung? Warum wurden nicht zusätzlich Server/Loadbalancer etc. eingesetzt? Oder keine alternative Webadressen geschaltet, um den Ansturm getrennt bearbeiten zu können?
Wahrscheinlich wurde all das vorgeschlagen (und noch mehr) und die Verantwortlichen waren nicht bereit, dafür Geld zu investieren (siehe auch “Deutschland bei Bahn-Investitionen abgeschlagen”). Macht die DB also prinzipiell nicht gerne und setzt lieber auf die Monopol-Stellung in Deutschland. Und auf steigende Erdöl-Preise. Lieben kann man dieses Verhalten nicht.
Prädikat: Böses Lockangebot.
Nachtrag 23:59: Jetzt ist eine statische Status-Page geschaltet, allerdings erst nach Auswahl der Fahrt (Datum, Zeit und Ticket). Mal ehrlich, warum danach? Warum nicht gleich sagen, das die Server zusammengebrochen sind, anstatt zu behaupten, sie wären “vorübergehend ausgelastet”? Ich vermute, dass der Fix noch die ein oder andere Stunde dauert. Was dann mit dem veranschlagten Ticket-Kontingent wohl passiert (wie geschrieben, die Aktion soll nur bis 03:00 laufen)?
Nachtrag 00:30: Auf Twitter-Trends kommts auch nicht gut an. Aber anscheinend haben es Hartnäckige doch geschafft und konnten buchen, den die vor 30 Minuten noch vorhanden Tickets sind jetzt weg. Also, liebe Bahn, wieder bewiesen, dass Pünktlichkeit und Service nicht Eure Stärke ist. Und ich geh ins Bett und fühle mich ein bisschen bestätigt, da ich genau die Situation gegen 14:00 Uhr im Büro angekündigt habe.
Nachtrag 00:38: Vor dem runter fahren des Rechners nochmals probiert. Und jetzt halte ich zwei Tickets in der Hand… Ich bin ein bisschen beeindruckt. Da haben ein paar Leute sehr gute Arbeit bei der Problembewältigung geleistet. Im großen und ganzen ist es trotzdem nicht gut gelaufen. Bin gespannt, ob es Hintergrundinformationen geben wird.







