Zeitliche Aufteilung betrachten: Personen, die nicht mehr benötigt werden, sollten von der Besprechung entlassen werden. Die Vorbereitung einer Besprechung sollte dementsprechend berücksichtigen, dass die Anliegen dieser Personen zeitlich am Anfang behandelt werden.
„Wenn du glaubst, etwas als Wahrheit erkannt zu haben, so halte es dem anderen hin wie ein Mantel, in den er hineinschlüpfen kann, schlage es ihm aber nicht wie ein nasses Handtuch um die Ohren.“
(Max Frisch, schweizerischer Schriftsteller, 15.05.1911 – 04.04.1991)
Es gibt nicht nur sehr viele Arten, eine Krawatte zu binden. Es gibt auch unzählig Variation, wie Schuhe geschnürt werden können. Ein netter Querschnitt ist hier zu finden:
Im Lauf der Jahre, die ich in Sitzungen, Abstimmung oder auf Konferenzen verbringen durfte oder auch einfach nur auf der Straße meine Beobachtungen machen konnte, sind mir viele Sachen aufgefallen. Und einige Gedanken zu dem Kleidungsstil möchte ich hier mitteilen – vielleicht auch zum Selbstschutz. Oder mit der Hoffnung, in Zukunft ein bisschen mehr Stil in meinem Umfeld entdecken zu können. Und hier 30 Gedanken zu Kleidung und Stil:
Im Normalfall soll ein Auftritt durch die Argumente und die sachlich-logische Darstellung überzeugen. Grundvoraussetzung dafür ist aber eine positive Einstellung zu der Person des Präsentierenden – nicht umsonst heißt es “Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck”. Aus diesem Grund ist sein Aussehen, insbesondere seine Kleidung von Wichtigkeit, da er allein durch seinen Stil schon die Stimmung beeinflussen kann. Korrekte Kleidung sowie ein gepflegtes Äußeres sollten selbstverständlich sein. Natürlich muss die Bekleidung auf den Anlass abgestimmt sein.
Ein Anzug schadet sicher nicht, dieser muss allerdings von entsprechender Qualität sein und schlicht passen – zu lange Ärmel, zu breite oder zu schmale Schultern und kombiniert mit dreckigen oder abgelaufenen Schuhen führen zu einem gegenteiligen Eindruck. Eine Krawatte ist in konservativen Branchen Pflicht (Banken, Versicherungen etc.). Die einfachste Art, sich mit dem Tragen eines Anzugs abzufinden (sollte die Abneigung dagegen groß sein…) ist vielleicht der Gedanke, dass der Anzug eine symbolische Verneigung vor dem Kunden darstellt – man erweist Ihm Respekt. Und er bei zweiten Treffen vielleicht nicht mehr notwendig ist.
Als Grundregel kann gelten, dass der Redner nicht ins Extrem verfällt. Weder besondere modische Gags noch übertrieben konservative Anzüge sollten benutzt werden. Die Kleidung sollte so gewählt werden, dass sie nicht auffällt (und wenn, dann höchsten durch die gelungene dezente Kombination der Kleidungsstücke) und damit die Aufmerksamkeit vom Redner wendet. Damit sind auch Kugelschreiber und Taschentücher gemeint, die aus den Taschen hervorstehen.
Relativierend lassen sich Beispiele finden, die dem erwähnten dezenten Auftreten entgegen gehalten werden können. Eine Kunde, der sich im kreativen Bereich beraten lassen will, könnte erstaunt oder gar enttäuscht sein, dass der Präsentator im konservativen grauen Anzug aufläuft. Und Steve Jobs, der nicht in schwarzen Rollkragenpullover und Jeans eine Präsentation hält, dürfte auch zu heftigen Spekulationen führen. Für Fortgeschrittene heißt das: Wenn Du das A und O der Kleidung verinnerlicht hast kannst Du anfangen, Deinen eigenen Stil zu kreieren.
Und weil das ein umfassendes Thema ist und ich in meinem PM-Alltag doch sehr oft auf negative Beispiele treffe, werde ich aus dem Thema “Kleidung für den Businesseinsatz” eine Serie machen.